Aktuelles - SWS - Sozialwerke Pfarrer Sieber

Newsübersicht

Apr 17

Kaffee trinken - und damit Obdachlosen helfen

coppolini

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber sind neuer Wohltätigkeitspartner der Firma Coppolini AG. Der Üetiker Unternehmer Pietro Coppola verkauft Kaffee über das Internet und an speziellen Gelegenheiten mittels Verkaufsständen auf drei Rädern. Kundinnen und Kunden können uns beim Kauf von Kaffee von Coppolini mit einer Spende unterstützen.

Apr 16

Neuer Übernachtungsrekord im Pfuusbus

nacht

Heute geht die Pfuusbus-Saison 2017/18 zu Ende. In den letzten fünf Monaten verzeichnete die Notschlafstelle der Sozialwerke Pfarrer Sieber 5’517 Übernachtungen von 294 verschiedenen obdachlosen Menschen. Das sind so viele wie noch nie und 1’414 oder 34% mehr als im Vorjahr – und dies trotz verhältnismässig mildem Winter. Wichtige Ursachen der markanten Zunahme dürften u.a. die neue Wegweisungspraxis im Flughafen und die Schliessung der sogenannten Gammelhäuser im Kreis 4 sein.

Apr 11

Feiern Sie mit uns!

gottesdienst

Am Sonntag, 15. April, um 11.30 Uhr feiern wir im Pfuusbus Gottesdienst. Anschliessend gibt es einen kleinen Imbiss. Der Gottesdienst ist öffentlich.

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Multimedia

  • Saisonende Pfuusbus 2018
  • Danke Dominik Widmer
  • Themenwoche Obdachlos
  • Danke 2017
Newsbeitrag 24.01.2018

Wie weiter wenn bekannte Köpfe von Stiftungen kürzer treten?

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Zahlreiche Hilfswerke bitten um Spenden und setzen dabei auch auf bekannte Köpfe, die hinter den Stiftungen stehen. Zum Beispiel das Sozialwerk Pfarrer Sieber. Wenn diese Stiftungsgründer älter werden, kürzer treten oder irgendwann nicht mehr da sind, dann können diese Stiftungen aber ein Problem bekommen. Wie bereiten sie sich darauf vor?

Eine Sendung von Radio SRF1 Regional Diagonal, 16.12.2017
von Katrin Hug / Brigitte Mader

 

25.02.2016

Barmherzigkeit in der Praxis

Wie geht man mit Obdachlosen um? Christoph Zingg und Andreas Käser im Gespräch mit Radio Maria zum Jahr der Barmherzigkeit.

In der Fastenzeit soll Barmherzigkeit besonders ins Bewusstsein kommen, heisst es im Programm. Der Bezug zum Bibelwort aus Jesaja 58, 6-7 wird ins Heute aktualisiert: "Nein - ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangen haltet und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!"

 

18.01.2016

"Bis zu meinem letzten Atemzug"

Immer noch vital und voller Pläne, so kennt man Pfarrer Ernst Sieber. Reinhören lohnt sich. Neue Visionen sind entstanden.

Pfarrer Sieber Regionaljournal ZH SH

Der Zürcher Obdachlosen-Pfarrer Ernst Sieber ist mit fast 89 Jahren noch immer im vollen Einsatz für jene, denen es nicht so gut geht. Einen letzten grossen Plan will er noch realisieren: Ein Dorf mitten in der Stadt, wo Arm und Reich miteinander leben.

Publikationen

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sven

Sven war obdachlos und lebte diesen Winter im Pfuusbus. Obschon er nun eine Arbeit und eine Wohnung gefunden hat, will er im kommenden Winter zurückkehren. Warum und wie, erzählt er hier.

«Ich war seit Anfang Dezember praktisch jede Nacht im Pfuusbus. Dass ich hier landete, gründet in einer Krankheit, die mich arbeitsunfähig machte, weswegen ich dann auch meine Wohnung verlor. Weil ich Alimente für meine zwei Kinder zahlen muss, reichte das Geld einfach nicht mehr für eine Wohnung. Am Anfang lebte ich bei Kollegen. Aber ich wollte denen auch nicht zu lange auf der Tasche liegen. Da hörte ich vom Pfuusbus. Ich habe Schwein, dass ich nur bis im Frühjahr krankgeschrieben war und wieder eine Stelle gefunden habe. Aufs Ende der Pfuusbus-Saison fand ich eine Wohnung, die mir der Arbeitgeber zur Verfügung stellt.

Dafür bin ich dankbar. Ich sehe den Horizont wieder. Dadurch, dass ich hierhergekommen bin, hat sich mein Bild von Obdachlosen stark verändert. Ich finde, man sollte Obdachlosen mehr Respekt entgegenbringen. Obdachlose sind nicht faul und selbst schuld an ihrer Misere, sondern Menschen wie du und ich, denen das Leben oft übel mitspielte. Fast alle standen ihren Mann oder ihre Frau im Berufsleben. Es täte jedem Nicht-Obdachlosen gut, mal auch nur für kurze Zeit obdachlos zu sein. Ich habe hier Freunde gefunden und Momente bereichernder Gemeinschaft erlebt. Auch wenn ich nun wieder arbeite und eine Wohnung habe, werde ich den Pfuusbus und seine Bewohner und Betreuer nicht vergessen. Weil ich auf dem Bau arbeite und dort im Winterhalbjahr oft weniger zu tun habe und Überzeit einziehen muss, will ich im kommenden Winter wieder hierher kommen und freiwillig mitarbeiten.»

Norus Eskandari ist ein erfahrener Patrouilleur. Seit fünf Jahren ist der Fachspezialist bei einem Versicherungsunternehmen als Freiwilliger regelmässig auf Kältepatrouillen für die SWS. Normalerweise werden diese zu zweit gemacht.

An diesem Abend nimmt Norus zwei Interessenten mit auf die Tour. Tobias ist Banker, Pascal studiert Philosophie und Wirtschaft. Beide wollen Notleidenden helfen. Als Norus kurz nach 22 Uhr beim Pfuusbus eintrifft, dem Ausgangspunkt der Patrouille, schlafen im Bus bereits 35 Obdachlose. In der Küche erläutert er den Neuen mit gedämpfter Stimme die geplante Route. Dann beladen die drei das Auto mit Kaffee und heissem Wasser in Thermoskannen, Teebeutel, Pappbecher sowie Getreideriegeln und Sandwiches. Um 23 Uhr geht es los, kreuz und quer durch die nächtliche Stadt.

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Beziehung als Ziel

Auf ihrer Patrouille stossen die drei Männer diese Nacht auf Obdachlose, die in öffentlichen WCs, in Buswartehäuschen und in Unterständen im stadtnahen Wald übernachten. Nach gut vier Stunden beenden sie ihre Suchfahrt. In einem Café im Hauptbahnhof bilanzieren sie die Nacht, erfassen Fundorte, Namen und Zustand der Angetroffenen und machen sich dann gegen 4 Uhr auf den Weg zurück zum Pfuusbus. Heute konnten sie keinen der angetroffenen Obdachlosen zum Pfuusbus fahren. Dennoch lohnte sich die Arbeit: «Es entstanden Beziehungen», sagt Norus Eskandari. «Das ist der Kern unserer Arbeit – und oft der Anfang weiterführender Arbeit.» Lesen Sie den ganzen Text in der aktuellen Sieber Ziitig.

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Hier finden Sie den Jahresbericht der SWS. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Gesamtleiter Christoph Zingg christoph.zingg@swsieber.ch

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Jahresbericht 2016

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