Im Andenken an verstorbene Freunde von der Gasse - SWS - Sozialwerke Pfarrer Sieber
Nov 13

Im Andenken an verstorbene Freunde von der Gasse

andenken

Mit einem Gottesdienst in der Wasserkirche gedachten wir der im vergangenen Jahr verstorbenen Obdachlosen. Danach gab es für die Gottesdienstbesucher sowie Passanten Suppe à discretion.

"Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand." Wer Menschen auf der Gasse kennt, weiss, wie wichtig für sie neben konkreter Hilfe Zuspruch in ihrer meist verzweifelten Lage ist. Der eingangs erwähnte Satz, den der deutsche Theologe Arno Bötsch in der Mitte des letzten Jahrhunderts geprägt hatte, bildete den Kern der Erinnerungsfeier vom Sonntag. Knapp 40 Angehörige und ehemalige Betreuende waren zum Gottesdienst erschienen und nahmen so nochmals Abschied von den Verstorbenen. Insgesamt 84 Namen wurden verlesen und für jeden eine Kerze angezündet.

Von der Öffentlichkeit in die Öffentlichkeit

Die Verstorbenen hatten meist lange Zeit als Obdachlose quasi mitten in der Öffentlichkeit gelebt. So war es nur richtig, dass der Gottesdienst öffentlich war und danach den Gottesdienstbesucher wie auch Passanten vor dem Helmhaus Suppe verteilt wurde. Neben vielen Einheimischen genossen auch zahlreiche Touristen aus Fernost von den köstlichen Suppen. Und erfuhren dabei auch etwas über die Schattenseiten des properen Zürichs und wie wir Menschen ein Daheim schaffen. #schaffesdihei

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walter vonarburg

Walter Von Arburg
Leiter Kommunikation

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