Obdachlose im Dolder Grand Hotel - SWS - Sozialwerke Pfarrer Sieber
Mär 20

Obdachlose im Dolder Grand Hotel

dolder

Der Direktor des Dolder Grand Hotels mag nicht nur seine gut betuchten Gäste, er hat auch ein Herz für Menschen, die nicht wie seine reiche Kundschaft auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So lud er Obdachlose zu einer Hotel- und Kunstbesichtigung ein. Seine ungewöhnlichen Gäste waren von der Gastfreundschaft und der ausgestellten Kunst beeindruckt.

Nein, eine Entlastung für die übervollen Pfuusbus und Iglu wird das Dolder leider nicht. Dennoch wurde das Hotel über Zürich neulich zum Ausflugsziel einiger Obdachloser. Durchaus gewünscht und eingefädelt vom Direktor persönlich. Gerne ist er für seine betuchten Hotelgäste da, hat aber auch ein Herz für jene, die im Leben weniger Glück haben. So bieten er und seine Mitarbeitenden den Hotelgästen u.a. mit individuellem Service und ausgestellter, hochwertiger Kunst eine Atmosphäre des Wohlbehagens und der Beschaulichkeit. Das Haus wird aber nicht gänzlich von der realen Welt der Alltagsmühen und des Überlebenskampfs abgeschottet. So zeigt das Dolder seinen Gästen neben bekannten Werken grosser Künstler auch teils herausfordernde Exponate jüngerer Kunstschaffender wie Jani Leinonen.

Beeindruckte Besucher

Der Finne sammelte auf der ganzen Welt Karton-Schilder Obdachloser, mit welchen sie auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam machen. Der Dolder-Direktor will seine vermögenden Gäste damit auf ihre privilegierte Situation aufmerksam machen. Doch ihn interessiert nicht nur die Reaktion seiner reichen Klientel, sondern auch, was die Botschaften bei Obdachlosen selbst auslösen. Und so lud er Pfuusbus-Gäste und Brothuuse-Bewohner zusammen mit dem Gesamtleiter der Sozialwerke Pfarrer SIeber zu einer Führung ins Dolder Grand ein. Unsere Leute zeigten sich von der direktoralen Grosszügigkeit, vom noblen Hotel aber auch den eindringlichen Kartonbotschaften beeindruckt. «Ich finde es mutig, dass das Dolder seine Gäste mit unserer Lebensrealität konfrontiert", sagte etwa ein Pfuusbus-Gast, "damit sie nicht vergessen, dass sie es unverdient gut haben." Ein anderer meinte: "Klar, habe ich Sorgen, welche die Hotelgäste nicht haben. Aber Reichtum ist auch nicht alles, und viele Reiche haben andere Probleme, die sie zum Beispiel mit Drogenkonsum überdecken. In gewissen Bereichen sind wir uns wohl gar nicht so fremd."

Nein, eine Entlastung für die übervollen Pfuusbus und Iglu wird das Dolder leider nicht. Der Dolder-Direktor hat aber durchaus ein Herz für Menschen, die nicht wie seine reiche Kundschaft auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So zeigt das Dolder seinen Gästen neben Werken grosser Künstler auch Exponate jüngerer Kunstschaffender wie des Finnen Jani Leinonen. Er sammelte auf der ganzen Welt verstörende Karton-Schilder Obdachloser, mit welchen sie auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam machen. Der Dolder-Direktor will seine vermögenden Gäste damit auf ihre privilegierte Situation aufmerksam machen. Doch ihn interessiert nicht nur die Reaktion seiner reichen Klientel, sondern auch, was die Botschaften bei Obdachlosen selbst auslösen. Und so lud er Pfuusbus-Gäste und Brothuuse-Bewohner zusammen mit unserem Gesamtleiter zu einer Führung ins Dolder Grand ein. Unsere Leute zeigten sich von der direktoralen Grosszügigkeit, vom noblen Hotel aber auch den eindringlichen Kartonbotschaften beeindruckt. «Ich finde es mutig, dass das Dolder seine Gäste mit unserer Lebensrealität konfrontiert, damit sie nicht vergessen, dass sie es unverdient gut haben», sagte Pfuusbus-Gast Daniel stellvertretend.

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walter vonarburg

Walter Von Arburg
Leiter Kommunikation

043 336 50 80
walter.vonarburg@swsieber.ch

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