Alexander Hohl - SWS - Sozialwerke Pfarrer Sieber

Koordinator Rechnungswesen der SWS

Alexander Hohl

Alexander Hohl ist für die korrekte Führung der Buchhaltung der Sozialwerke Pfarrer Sieber zuständig. Fachkundig und humorvoll unterstützt er die Verantwortlichen der einzelnen Betriebe, der Finanz- und Betriebsbuchhaltung sowie des Personalwesens wenn es darum geht, die Zahlen für die Buchhaltung korrekt zu erfassen und zu verarbeiten.

Seit Sommer 2009 ist Alexander Hohl verantwortlich für die Koordination des Rechnungswesens der Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS). Eine Aufgabe, die es in sich hat, verändern sich die Rahmenbedingungen im Bereich der Buchhaltung doch laufend. Regelmässig verlangen Gesetzgeber, Krankenversicherer und Rechnungsprüfer von Unternehmungen aber eben auch Non-Profit-Organisationen wie den SWS neue, zusätzliche Zahlen und Datenerhebungsverfahren. Das bringt für die personell schlanke Buchhaltung der SWS immer wieder an den Rand der Belastbarkeit. Alexander Hohl sorgt mit seiner ruhigen Art dafür, dass in den Betrieben an der „Front“ niemand zu verzweifeln braucht und die Sozialarbeiter sich mehr den Klienten als den Zahlen widmen können.

Zu den SWS statt ins Ausland

Nach seiner KV-Lehre arbeitete Alexander Hohl in verschiedenen Unternehmen in der Buchhaltung und im Controlling. Ende der 90er-Jahre machte er eine Zusatzausbildung und erwarb den eidgenössischen Buchhalter-Fachausweis. Irgendwann begann der vielseitig Interessierte mit dem Auswandern zu liebäugeln. „Mich lockte es ins Ausland, weil ich mir dort neue Impulse erhoffte“, erhält Alexander Hohl rückblickend. Er kündigte seine Stelle und stand kurz vor der Auswanderung. Doch es kam anders. Seine Pläne zerschlugen sich kurzfristig und Alexander Hohl beschloss, in der Schweiz zu bleiben. Auf der Suche nach einer neuen Stelle wurde ihm klar, dass er sich wenn immer möglich bei einem Unternehmen bewerben wollte, das eine sinnstiftende Ausrichtung hat. So fand er schliesslich den Weg zu den SWS.

Den Mitarbeitern an der „Front“ den Rücken frei halten

Bei den SWS ist Alexander Hohl für die Koordination des Rechnungswesens zuständig. „In dieser Funktion habe ich überall meine ‚Finger‘ im Spiel“, lacht er verschmitzt. Er unterstützt die Verantwortlichen der Finanz- und der Betriebsbuchhaltung sowie des Personalwesens. „Das macht meine Arbeit sehr vielseitig“, sagt er, „ein eigentliches Tagesgeschäft gibt es bei mir kaum.“ Dennoch gibt es eine Zeit im Jahr, in der Alexander Hohl besonders unter Druck steht: die Zeit des Jahresabschlusses in den ersten Monaten des Jahres. Dann ist er oft einer der ersten, die am Morgen ins Büro kommen und der letzte, der es abends verlässt. Das macht ihm wenig aus. Er nimmt es sportlich und mit Humor und kompensiert die Überstunden wenn möglich im Sommerhalbjahr.

Auch meine Hintergrundtätigkeit kommt Notleidenden zugute - wenn auch eher indirekt.Alexander Hohl

Rechenschaft gegenüber Betroffenen und Spendern ablegen

In der Administration haben die Angestellten wenig Kontakt mit Obdachlosen, Süchtigen und anderen sozial benachteiligten Menschen. Bei seinen Besuchen in den einzelnen Betrieben begegnet Alexander Hohl Betroffenen aber. So kriegt er wenigstens partiell mit, mit welchen Schicksalen die Mitarbeitenden an der „Front“ täglich konfrontiert sind. „Meine Arbeit im Hintergrund bekommt für mich dadurch eine ganz andere Qualität wenn ich weiss, dass ich damit letztlich sozial benachteiligten Menschen helfe.“ Als gläubiger Mensch ist es für mich wichtig, in einer christlichen Organisation tätig zu sein, die sich der Unterstützung sozial Benachteiligter verschrieben hat“, erklärt der gemütvolle Zahlenmensch. „Es ist von der Einstellung für mich ein Unterschied, ob meine Arbeit der Gewinnmaximierung oder bedürftigen Menschen dient.“ Natürlich sei es wichtig, sich mit voller Kraft und ganzem Einsatz für Bedürftige zu engagieren, „aber wir müssen auch immer daran denken, dass unser Wirken wirtschaftlich sein muss und wir nicht nur gegenüber den Betreuten, sondern auch gegenüber freiwilligen Mitarbeitern, Angestellten, Spendern, Firmen und Behörden Rechenschaft über die Effizienz unserer Arbeit ablegen müssen. Dafür setze ich mich täglich ein.“

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