Stiftungszweck und Leitbild - SWS - Sozialwerke Pfarrer Sieber

Stiftungszweck und Leitbild

Wir setzen uns auf der Basis des Evangeliums für notleidende Mitmenschen ein. Liebe und Annahme sind uns oberstes Gebot. Mit einer Zuwendung an unsere Stiftung machen Sie benachteiligten Menschen Mut und helfen mit, die Nöte rund um Sucht, Krankheit, Gewalt und Obdachlosigkeit zu lindern.


Auszug aus dem Zweckartikel der Stiftungsurkunde

Die biblische Botschaft im Blick auf gesellschaftliche Not und die Bedrängnis Einzelner zu aktualisieren. Menschen in Not - wie Mittellosen, psychisch und physisch Leidenden, sozial Geschädigten, Heimatlosen und Flüchtlingen, Suchtkranken - seelsorgerliche, soziale, medizinische und materielle Hilfe angedeihen zu lassen.

Schaffung von Freiräumen und Einrichtungen, Durchführung wie auch Unterstützung von Projekten, die es den Betroffenen ermöglichen, menschenwürdig zu leben und sich selbst als vollwertige Partner und Glieder unserer Gesellschaft zu erfahren.


Leitbild: Vision, Werte und ethische Ziele

Die Stiftungsurkunde formuliert in Artikel 2 den Stiftungszweck der Sozialwerke Pfarrer Sieber. Das Leitbild leitet daraus Vision, Werte und ethische Ziele ab. Strategie und Ziele sind konsequent daran auszurichten.

VISION

Menschen in Not - wie Suchtkranke, psychisch und physisch Leidende, Heimatlose, Mittellose, Obdachlose - kennen die SWS und wenden sich an sie. Wir – die Angestellten, Freiwilligen und Verantwortlichen in der SWS - bieten diesen Menschen ganzheitliche soziale, seelsorgerische, medizinische und materielle Hilfe.

WERTE

... im Blick auf das Evangelium vom Reich Gottes
Die SWS bauen auf christliche Werte. Wir dienen Menschen im Zeichen von Glaube, Liebe, Hoffnung und im Vertrauen auf das schon jetzt angebrochene Reich Gottes.

... im Blick auf die Schöpfung

Die Schöpfung spricht jeder Form von Leben eine unantastbare Würde zu. Menschenwürde und Lebenschancen hängen untrennbar zusammen. Wo wir vom Leben reden, reden wir von Gott.

... im Blick auf den Menschen

Unser Menschenbild ist bestimmt von der Ebenbildlichkeit der Schöpfung. Menschen sind mehr als die Summe ihrer Teile und gleichzeitig grundlegend bedürftige Wesen. Menschlichkeit bedeutet Teilhabe und Chancengleichheit, Gemeinschaft und Anerkennung in jeder Lebenslage.

... im Blick auf unseren prophetischen Auftrag

Wo Menschen in ihrer Würde angegriffen werden und die Schöpfung leidet, wird Unrecht sichtbar. Gerechtigkeit ist grundlegend für jede Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Wir sprechen Unrecht an, machen Missstände sichtbar. Wir nehmen mit Bezug auf Jesu Wirken mutig Partei für Menschen, denen Unrecht geschieht. Wir wehren uns gegen Haltungen und Strukturen, die Menschen ins Unrecht stellen und die Schöpfung bedrohen.

... im Blick auf unsere Taten und Beziehungen

Was wir tun, soll Menschen in Not dienen. Diakonie lebt aus den zwei Fragen: „Wer bist Du?“ und „Was brauchst Du?“. Wir bieten Beziehungen an, die belastbar sind. Wir helfen Menschen um ihrer selbst willen und suchen ihnen tröstend und seelsorgerlich auf Augenhöhe zu begegnen. Unsere Wertschätzung soll in Wort und Tat konkret werden.

... im Blick auf die Wirkmacht des Geistes Gottes

Unser Wirken führt uns täglich an die Grenzen unserer Möglichkeiten. Der Geist Gottes als Kraft, die zum Leben drängt, möchte unser Wirken leiten, jetzt und in Zukunft. In der Wirkmacht des Heiligen Geistes wird unser Handeln nicht besser, aber sie macht vieles möglich, was unseren Köpfen, Herzen und Händen nicht oder nur halbwegs gelingt. In Demut nehmen wir unsere Grenzen an und lassen uns immer neu auf die Hoffnung und Gewissheit unseres Wirkens zurückführen.

ETHISCHE ZIELE

Wir wollen in der SWS Gottes Menschenliebe, Barmherzigkeit und Vertrauen erfahrbar und sichtbar werden lassen.

Wir setzen uns konsequent und professionell ein für Menschen in Not, gleich welcher Herkunft, Religion und sozialem Status.

Wir stimmen das Angebot der Betriebe der SWS optimal aufeinander ab. Damit soll eine angemessene Palette von Angeboten entstehen, welche auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen abgestimmt sind.

Wir pflegen vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Sozialpartnern, den Unterstützenden, der Öffentlichkeit, den Kirchen und den staatlichen Institutionen.

Wir überprüfen laufend unsere Aufgaben und Strukturen. Wir verändern Arbeitsweisen, wo immer dies zugunsten eines diakonisch nachhaltigen Unternehmens geboten ist.

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