Kreatives Arbeiten
Heike Warta ist Arbeitsagogin und arbeitet täglich mit Suchtkranken im Werkatelier.
«Mich freut am meisten, wenn ich bei jemandem Interesse oder gar Leidenschaft für etwas Kreatives wecken kann», sagt Arbeitsagogin Heike Warta. Viele sind selbst für einfache Beschäftigungen zu krank und schwach oder einfach antriebslos. «Umso schöner sind Momente wie jener, als ein Bewohner, der eigentlich nichts mit kreativem Arbeiten am Hut hatte, sich fürs T-Shirt-Bedrucken erwärmen konnte und schliesslich täglich top motiviert ins Atelier kam und stundenlang arbeitete«, strahlt sie. «Die Arbeit erfüllte ihn mit Stolz und Freude.» .
Bevor Heike zum Sozialwerk von Pfarrer Sieber kam, war sie während 21 Jahren in Institutionen für Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen tätig. Im Schärme-Atelier leitet sie die suchtkranken Bewohner an beim Töpfern, Nähen, Malen, Airbrushen, Specksteinschleifen oder Bemalen von Trinkflaschen und T-Shirts. «Eigentlich bei allem, was das Herz begehrt», strahlt die fröhliche Schafferin, die in ihrer Freizeit gerne an Flüssen und Seen unterwegs ist, beim Spazieren, Grillen und Chillen.
• Walter von Arburg, Leiter Kommunikation