Wohnen für Menschen, die sonst nirgends unterkommen
Wer obdachlos, suchtmittelabhängig oder psychisch krank ist, findet auf dem freien Wohnungsmarkt keine Unterkunft.
Welche Vermieter schenken schon solchen Bewerberinnen und Bewerbern das Vertrauen, wenn sie oder er die Wahl zwischen unzähligen Interessierten hat. Aber auch in städtischen und genossenschaftlichen Wohnangeboten gibt es für sie kaum Wohnplätze. Entsprechend schwierig ist die Lage und entmutigt sind diese Menschen.
Hier springen wir in die Bresche: In der Notwohnsiedlung Brothuuse mit 27 Zimmern finden Menschen eine Bleibe, die ihre Wohnung und ihre Arbeit verloren haben und auf Unterstützung bei der Suche nach einer Anschlusslösung angewiesen sind.
Im suchtakzeptierenden Wohnangebot Schärme finden suchtkranke Leute mit Unterstützungsbedarf ein Zuhause. Im vollbetreuten Wohnbereich bieten wir 19 Zimmer, im teilbetreuten 16 an.
Drei weitere betreute Zimmer stehen im Pfarrer-Sieber-Huus zur Verfügung. Dort wie auch in unseren Aussenwohngruppen Seebach und Albisrieden bieten wir Menschen, die relativ selbständig ihren Alltag bewältigen können, insgesamt 22 Zimmer.
Wir unterstützen diese Leute ihren jeweiligen Bedürfnissen entsprechend. Wo möglich so, dass sie den Sprung in ein Leben ohne Begleitung und in eine eigene kleine Wohnung schaffen. Wichtig ist uns, dass Menschen nicht nur wohnen können, sondern wo nötig auch eine minimale Tagesstruktur erhalten. Denn das Leben besteht aus mehr als vier eigenen Wänden. So bieten wir Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Wohneinrichtung Schärme mit Haushaltarbeiten, Kunstatelier und Holzwerkstatt eine Tagesstruktur.
• Walter von Arburg, Leiter Kommunikation