Betreuer und Gassenarbeiter
Shkelqim Shabani war früher Freiwilliger bei der Kältepatrouille. Jetzt, als Mitarbeiter im Pfarrer-Sieber-Huus, schätzt er, dass alles an einem Ort angeboten wird: warme Mahlzeiten, Duschen, Waschmöglichkeiten und einen geschützten Raum. Von grossem Wert sei auch der Multifunktionsraum für kreatives Arbeiten oder Gesellschaftsspiele. «Solche Momente helfen, den Stress der Strasse für kurze Zeit zu vergessen.»
Ein- bis zweimal pro Woche ist Shkelqim mit der aufsuchenden Gassenarbeit in Zürich unterwegs. «Viele Obdachlose sind sehr einsam. Umso schöner ist es, wenn ich jemanden später im Gassencafé antreffe, den ich zuvor auf der Gasse gesehen habe.»
• Aufgezeichnet von Michael Rohrbach, freier Mitarbeiter