Das Pfarrer-Sieber-Huus ist einmalig

Das neue Pfarrer-Sieber-Huus bietet Bedürftigen unterschiedliche Hilfsangebote unter einem Dach.

Das Haus an der Konradstrasse 62 unweit des Zürcher Hauptbahnhofs trägt nicht zufällig den Namen Pfarrer-Sieber-Huus. Im Keller der Liegenschaft hatte unser Stiftungsgründer 1988 Kranke und Sterbende der offenen Drogenszene des nahe gelegenen Platzspitz aufgenommen und sie pflegen lassen. Später hatten ihm die Besitzer das Haus vermacht, und er richtete darin das Fachspital Sune-Egge ein. Die Liegenschaft markiert den Beginn unserer Stiftungsgeschichte. 


Vielfältig und unkompliziert
Nach dem Umzug des Sune-Egge vor zwei Jahren in ein den heutigen Anforderungen eines Spitalbetriebs entsprechendes Gebäude in Zürich-Affoltern renovierten wir das Haus. Seit fast einem Jahr beherbergt es gleich mehrere unserer Angebote. Da ist einmal unser Gassencafé Sunestube, wo Obdachlose, Suchtkranke und andere Notleidende Mahlzeiten, Gemeinschaft und Informationen erhalten. 
Des Weiteren bieten wir ihnen Waschmöglichkeiten und eine Kleiderabgabestelle. Wer sich krank fühlt, kann sich in unserer medizinischen Praxis gleich neben dem Gassencafé untersuchen und beraten lassen. Das Haus an der Konradstrasse beherbergt zudem die zentralen Büros unserer für alle Stiftungsstandorte zuständigen Seelsorge, Sozialberatung und Gassenarbeit. Schliesslich vermieten wir im Pfarrer-Sieber-Huus elf kleine Wohnungen an ehemalige Obdachlose.


Genutzt und geschätzt
Nach dem ersten Betriebsjahr lässt sich sagen: Das Angebot entspricht einem grossen Bedürfnis und kommt sehr gut an. Das belegen die Zahlen, aber auch die vielen positiven und von Dankbarkeit geprägten Rückmeldungen sowohl von Tagesgästen, als auch von Bewohnerinnen und Bewohnern. 

• Walter von Arburg, Leiter Kommunikation