Nahe bei jenen, die uns brauchen
Wir bieten unsere Hilfe dort an, wo sonst niemand hilft. Wir leisten materielle, medizinische, soziale und seelsorgerliche Hilfe. Ziel der Angebote ist es, Notleidenden wie Obdachlosen, Suchtkranken und Vereinsamten eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Gemeinsam zu lachen, macht den Moment leichter
«Die Menschen auf der Gasse sollen spüren, dass sie nicht vergessen gehen.» Dieser Satz beschreibt am besten, was Rémy Guillaume antreibt.
Eine Wohnung bedeutet Ruhe, Schutz und Sicherheit
Yves hatte einen Beruf, eine Familie und ein Zuhause. Bis er innert Kürze alles verlor. Dank Pfuusbus und anderen Einrichtungen der Obdachlosenhilfe fand er wieder Boden unter den Füssen.
Abschied von Friederike Rass
Nach fünf Jahren im Dienst unserer Stiftung verabschiedet sich Friederike Rass aus der operativen Leitung des Sozialwerks Pfarrer Sieber.
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«Es waren enorm spannende und bereichernde Jahre für mich», bilanziert die scheidende Gesamtleiterin. «Ich blicke mit grosser Dankbarkeit auf eine aussergewöhnliche Zeit zurück, in der ich viel lernen, gestalten und wertvolle Erfahrungen sammeln durfte.» In ihre Wirkungszeit fällt insbesondere der erfolgreiche Abschluss zweier Grossprojekte: der Zusammenzug des Fachspitals Sune-Egge, der Pflegeeinrichtung Sune-garte, der Wohneinrichtung Schärme und der Geschäftsstelle sowie daran anschliessend der Um- und Ausbau des Gassenzentrums Pfarrer-Sieber-Huus. «Gemeinsam mit ausserordentlich engagierten Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, konnten wir die Organisation in einer sensiblen Übergangsphase entscheidend weiterentwickeln», betont Rass. Sie erinnert zugleich daran, dass diese grossen Projekte bei laufendem Betrieb umgesetzt wurden und quasi nebenbei noch neue Angebote wie die Gassenkirche und die Jugendanlaufstelle Mila an der Militär-/Langstrasse geschaffen werden konnten. «Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Enormes geleistet und sind zusammen mit den Spenderinnen und Spendern massgeblich mitverantwortlich dafür, dass die Stiftung das Erbe von Pfarrer Sieber weitertragen und mit neuen, den Anforderungen der Zeit entsprechenden Projekten weiterführen kann», sagt sie. «Gemeinsam durften wir für ein Erbe eintreten, das der Menschlichkeit in unserer Gesellschaft Raum geben möchte. Dafür bin ich sehr dankbar.»
Der Stiftungsrat dankt Friederike Rass für ihren engagierten Einsatz zum Wohl von Menschen in Not und wünscht ihr für ihre Zukunft alles Gute. Stiftungsratspräsident Fredy Jorns: «Friederike Rass übernahm die Führung der Stiftung in einer anspruchsvollen Übergangsphase wenige Jahre nach dem Tod von Ernst Sieber und setzte wichtige Schwerpunkte zur Bewahrung und zeitgemässen Weiterentwicklung seines Erbes. Dabei blieben für sie die betreuten Menschen in ihren schwierigen Lebenssituationen stets im Mittelpunkt.» Zum Nachfolger von Friederike Rass hat der Stiftungsrat den bisherigen langjährigen Stellvertreter Volker Karbach gewählt. Wir stellen ihn in einer der nächsten Sieber-Ziitig-Ausgaben vor.
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Advents- und Weihnachts-Spendenaktion
Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion und unterstützen Sie Menschen, die oft übersehen werden. Schenken Sie mit Ihrer Aktion Hoffnung und laden Sie Freunde und Verwandte ein, Teil davon zu werden.
Ich biete ein offenes Ohr und urteile nicht
Auf der Gasse und in unseren Einrichtungen begegnen unsere zwei Seelsorgerinnen und unser Seelsorger täglich Menschen mit tragischen Schicksalen. Pfarrerin Corinne Dobler erzählt.
Ich schlafe am liebsten an einem Bahnhof
Eine unerwartete Wohnungskündigung stürzte den gelernten Hochbauzeichner Urs in die Obdachlosigkeit. In Pfarrer Siebers Fachspital rappelt er sich nun auf und sucht eine Wohnung.
Sieber Ziitig 4/2026
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